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12.12.2018 - Von Pflegeexperten für Pflegende

Von Pflegeexperten für Pflegende – CTC-interne Tagung zeigt Fülle der Kompetenzen

Von Pflegeexperten für Pflegende – so war das Motto der 1. Pflegefachtagung, die jetzt von der Christophorus Trägergesellschaft angeboten wurde.
Im Mittelpunkt standen die unterschiedlichen Experten aus verschiedenen Versorgungsformen, die den Teilnehmenden ihr Wissen, ihre Projekte und damit verbunden praktische Erfahrungen vorstellten. Eingangs hatte die Präsidentin der Deutschen Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege, Dorothea Sauter, einen Vortrag zu „Last, Lust und Wert der Verantwortung in der Pflege“ gehalten. Danach vermittelte die Pain Nurse (Schmerz-Fachkraft) Isabelle Löchtefeld Informationen zu „Schmerzeinschränkung bei kognitiv eingeschränkten Menschen“, bevor Markus Surholt und Sonja Fritzemeier aus der Klinik am Schlossgarten Dülmen das DBT-Konzept vorstellten, welches speziell für die Behandlung von Borderline-Störungen eingesetzt wird. Zusätzlich stellte Schulleiter Norbert Falke den neuen Ausbildungsberuf Pflegefachfrau/-mann vor. Nach den Vorträgen konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Workshops weiterbilden sowie an Infoständen besondere Behandlungen und Therapien kennenlernen.
Alle knapp 140 Teilnehmer waren begeistert. Sie empfanden die Informationen als gutes Rüstzeug, um bestimmte Situationen besser zu lösen – sei es durch Verhaltensstrategien, durch die Stärkung der eigenen Person oder ganz praktisch durch bestimmte Handgriffe. „Ich hatte gestern einen Patienten in der Notaufnahme, der eine Platzwunde hatte. Dazu aber auch offensichtlich Parkinson. Nun weiß ich, wie ich ihn optimal beim Aufstehen, Hinsetzen usw. unterstützen kann“, erklärte eine Pflegefachkraft. In vielen Abteilungen der Kliniken, die somatische (körperliche) Erkrankungen behandeln, sind zunehmend auch Patienten anzutreffen, die nicht nur körperlich, sondern auch psychisch erkrankt sind und/oder psychische Unterstützung benötigen. Hier konnten Experten entsprechende Tipps geben, wie man Auffälligkeiten erkennt und passend reagiert. „Wir wissen jetzt noch besser, was für eine große Bandbreite es an Kompetenzen unter dem Dach der Trägergesellschaft gibt – und wen man konkret bei Fragen ansprechen kann“, freuten sich die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung. „Die Kompetenzen vernetzen sich durch solche Veranstaltungen noch mehr. So steigt die Qualität in allen Einrichtungen – und Patienten, Bewohner und Mitarbeiter profitieren“, bilanzierte das Orga-Team rund um  Melanie Ermert, Birgit-Lange-Beier und Rita Reckmann-Becker.

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